Ich brauche jetzt mal Meinungen und Rat!

Sachstand: Es wurden Leckagen auf meinem Anbaudach vermeitlich mit Bitumenmasse abgedichtet. JETZT ist es aber schlimmer als vorher, denn nun tropft kein Regenwasser mehr durch sichtbare Leckagen, sondern das gesamte Gebäude ist nass (klitschnass) – die Wände, die Decke, der Boden.

Dachdeckerei und ich vermuten verschiedenes – was könnte richtig sein oder kennt Ihr eine andere Möglichkeit?

Vermutungen:

  • Bitumenmasse ist schmierig durch das Regenwasser belegt (nach 1 Tag?), daher die Verfärbung (Wasseraustritt hat dann nichts damit zu tun)
  • falsches Material
  • Materialmangel bzw. falsch verarbeitet
  • neuer Ansatz: Bitumenmasse emulgierte, womit auch immer und ist deshalb nicht dicht – Wasser dringt durch
  • neuer Ansatz: Es wurde Kaltbitumenmasse /-spachtel verwendet, die zufrüh durch Regen nass und dadurch nicht fest wurde.

Fakt ist: Vorher gab es diese Problematik nicht. Woran könnte es das am ehesten liegen? Gibt es ggf einen ganz anderen Grund?

Fotos:

Der gesamte Anbau (Freisitz) ist richtig nass ...

Der gesamte Anbau (Freisitz) ist richtig nass …

Die hellen Streifen sind die neue Abdichtung ...

Die hellen Streifen sind die neue Abdichtung …

Mit gutem Gefühl habe ich dem aktuellen Wetterstatus entgegengesehen. Es ist ja alles repariert! Der Dachdecker hat mir gesagt, dass wäre zwar jetzt nur eine Notinstandsetzung der Leckagen gewesen, aber ich hätte erst einmal Ruhe.

Ruhe? Es regnet und mein Haus ist wieder nass! Alle Dach- und Zwischenraum-Abdichtungsarbeiten haben nichts gebracht! NICHTS! Es ist sogar schlimmer!

Der unsachgemässe Wassereintritt im Fenstersturz des Wohnzimmers ist wieder da! Das Bild ist das gleiche. Es ist schlimmer, weil mittlerweile der Fußboden darunter verlegt ist.

Fakt ist: Die Dachdecker haben 2 Reparaturen durchgeführt, die die Ursachen dafür gewesen sein sollen. 2 Reparturen von jeweils mehreren hundert Euro – und … Es hat nichts gebracht.

Die Dachdecker haben die falschen Reparaturen am Haupthaus durchgeführt.

Das das überhaupt so gekommen ist, liegt mit daran, dass die R+V Versicherung (Wohngebäudeversicherung) auf das Angebot für die Leckage-Ortung NICHT reagiert hat bzw. meinte, ihre Ansprechpartnerin wäre noch die Immobilienverkäuferin und die müsse sich kümmern.

Hat die aber nicht. Weder die Immobilienverkäuferin hat irgendwas getan, noch die R+V. Da die Leckage-Ortung nicht durchgeführt wurde, hat der Dachdecker halt instandgesetzt, was er für die Ursache hielt.

So weit ich weiß, ist das Haus seit mehr als 30 Jahren bei der R+V versichert. Und dann diese Ignoranz!

Die Dachdecker haben aber anscheinend noch mehr Mist gemacht:

Die haben die – von der Verkäuferin verschwiegenen Mängel – in den Bitumenbahnen auf dem Anbaudach geschlossen. Das ziemlich offensichtlich falsch:

Der ganze Anbau ist jetzt nass!

Die Wände, die Decke. Gestern dachte ich, ich bilde mir das ein. Aber heute war klar zu sehen: Die Anbauwände schimmern hellgrün. Ich ging raus und fühlte … Alles ist klatschnass! Richtig nass!

Wie kann das sein???

Ich habe die wage Vermutung, dass bei der Leckageabdichtung das falsche Material genutzt wurde. Das denke ich, weil die Schweißnähte hell leuchten UND wirklich das ganze Gebäude durchddringend nass ist. Auf dem Hauptdach wurde mit Teer abgedichtet. Der ist schwarz. Nun sollte man ja meinen, auf den Anbau wurde auch mit Teer abgedichtet. Das vermutlich aber nicht, da die Nähte fast weiß sind.

Die Dachdecker-Firma ist das ganze Wochenende auf einem Firmenausflug … Hoffentlich haben die eine gute Betriebshaftplichtversicherung, die besser ist als die R+V.

Mehr Schaden durch die R+V im Bad

Neben o.g. Wasserdramen hatte ich noch einen kleinen im Badezimmer. Dort drangt im Dachbereich durch ein Lüftungsrohr etwas Kondenswasser ein. Dank des Materials, dass ich für Decke und Wände benutzt habe, trocknete das täglich wieder ab. Der R+V Versicherung meldete ich das Problem und legte einen Kostenvoranschlag vor – so, wie das wünschten.

Die Ursache ist ein defektes Lüftungsrohr, das vom Dach aus zugänglich ist. Genannt „Lüfter“. Die Versicherung meldete sich erst zwei Wochen später – mit einer Frage an die Dachdecker! Die wurde am gleichen Tag beantwortet. Wenige Tage schrieb ich denen noch, das müsste vorm nächsten Regen repariert werden und es werde Zeit, dass sie antworten.

Nichts. Keine Antwort. Wozu verlangen die einen KVA, wenn sie eh nicht antworten?? Der Schaden ist jetzt durch die Warterei auf die R+V nur größer geworden!

Anfangs trocknete alles immer wieder ab. Jetzt ist mittlerweile der Putz gebrochen und die Farbe ausgewaschen. Das wird von alleine nie wieder!

Und schuld ist ganz allein die R+V! Mittwoch habe ich vom Dachdecker das Lüftungsrohr reparieren lassen – ansonsten hätte ich jetzt wohl ein weiteres Regenproblem. Denn der Lüfter war von Dachseite aus auch nicht richtig abgedichtet.

Das ganze Dach macht den Eindruck, als hätte das jemand privat – ohne Sachkenntnis – selbst gedeckt!

Es ist echt unglaublich, was hier passiert!

  • Die Immobilienverkäuferin hat mir – wie bekannt – die Mängel verschwiegen.
  • Die Versicherung hat Ihren Teil zu der neuen Situation beigetragen, denn die haben ja der Leckage-Ortung nicht zugestimmt bzw. es Unterlassen, bei der Schadensuche und -behebung zu helfen.
  • Und die Dachdeckerei hat alles Mögliche getan, aber die Ursache nicht behoben und es vielleicht sogar noch schlimmer gemacht (Anbau).

Alleine die Haltung und Arbeitsweise der beteiligten Personen ist ein Grund zum Auswandern!

Bei der R + V ist so ein Ablauf übrigens wohl üblich – laut diverser Bewertungen im Internet.

Wären alle ehrlich und würden gute Arbeit leisten, dann ich hätte ich jetzt keine Probleme und könnte endlich wieder in Ruhe arbeiten!

Diese Leute schaden mir – massiv!

Alleine, dass ich wegen der Sorgen mitten in der Nacht wach bin und mir dann der Schlaf fehlt, um arbeitsfähig zu sein, ist schon Schaden genug! Das ich viel Geld investiert und ganz viel fürs Haus gearbeitet habe, sei nur am Rande erwähnt …