Gerade halte ich die Abrechnung der Stadtwerke in der Hand – ich bekomme mehrere Hundert Euro zurück! Im Vergleich mit dem, was die Voreigentümerin meines Hauses bezahlt hat, habe ich mehr als 1/3 der jährlichen Gas-Kosten gespart. Dies wohl überwiegend durch die neue Heizungsanlage und ggf durch ein anderes Heizverhalten.

Im direkten Vergleich ihres letzes Jahres und meines 1. Jahres ist das eine Differenz von ca. 1.000 EUR!

Der Heizungsbaubetrieb hatte 2015 gemeint, ich spare vielleicht 300 EUR im Jahr, wenn ich die 20 Jahre alte Heizung austausche … Es ist deutlich mehr! Und damit hat sich die neue Heizung in 7 Jahren gerechnet!

Nichts mit goldenem Oktober – bisher. Einer der Gründe für Terminverschiebungen. Wegen Lieferschwierigkeiten beim Großhändler konnten wir an der Fassade eine Woche lang nicht weiterarbeiten. Mein Dachdecker ist auch in Verzug, weil beim vorherigen Kunden kurz vor Fertigstellung Holzwürmer gefunden worden sind.

Tja und nun überschneiden sich die Einzelprojekte und es wird überall  zur selben Zeit gearbeitet. Mein Schlafzimmer ist gerade eine Baustelle – Firma Classen tauscht den reklamierten Fußboden aus – im ganzen Haus. Die Verleger sind nett und ich hoffe, meine Bedenken erweisen sich als unnötig.

Draußen arbeiten derweil die Dachdecker, bohren Löcher für Halterungen in die Attika und ich? Ich warte, bis sich der Nebel verzieht und ich weiter draußen Malen ODER das erste Zimmer wieder einräumen kann.

Und was mache ich, während ich auf Arbeit warte?

Webdesign. Die Website meines Dachdeckers. Website und mein Haus werden hoffentlich am Ende der Woche – schön und neu und vorzeigbar – publik gemacht werden können.

 

Letztes Jahr habe ich gezielt nach einem „gesunden“ Boden gesucht und war froh, die Produktserie „NEO Wood“ von Firma Classen (Deutscher Hersteller) entdeckt zu haben. Leider kann ich jetzt nur negative Bewertungen geben. Ich bin massiv enttäuscht!

Der Boden quilt bei Sonneinstrahlung auf. Flecken wurden dunkler.

1. Flecken im Material

Nachdem wir letztes Jahr 2 Räume ausgelegt hatten, stellten wir Farbflecken im Material fest. Bereits – in der Raummitte – verlegte Dielen mit Flecken hatten wir nicht wieder herausgerissen, da wir einziehen mussten; auch die doppelte Verlegearbeit wäre unzumutbar gewesen.

Nur in den folgenden Räumen konnten wir aus den neuen Verpackungen vorab fleckige Dielen entsorgen. Die Lieferfirma hatten uns Ersatz geliefert.

Die Flecken auf den bereits verlegten Dielen sind mittlerweile massiv nachgedunkelt (von kaum wahrnehmbar in dunkelgelb/orange), sodass sie jedem ins Auge springen!

2. Verformung als Reaktion auf Wärme

Noch viel schlimmer ist die Reaktion auf Sonnenwärme! Im Wohnzimmer auf der Südseite, vor der Terrassentür, verformt sich seit Wochen an jedem Tag an dem die Sonne scheint, der Boden!

Die Dielen quellen auf mehreren Metern regelrecht auf!! Der Boden wölbt sich bei direkter Sonneneinstrahlung auf, vergleichbar mit einem aufblähtem Bauch.

 




Nachdem die Sonneneinstrahlung aufhört, vergeht auch wieder die Boden-Verformung. Mittlerweile sind aber Spuren zurückgeblieben, da das Material – wenn es sich nach oben aufbläht – die Fugen auseinanderdrückt. Sie ziehen sich nicht mehr ganz zusammen.

In der Nähe unseres Kamins haben sich Fugen auseinandergezogen – ich hatte eine Reaktion auf Wärme schon vermutet, sehe aber jetzt erst – im späten Frühjahr – den Beweis durch die Reaktion auf Sonne.

Reklamiert und Schadensersatz gefordert.

Nunmehr hatte ich endlich die Zeit, beim Lieferanten und Hersteller die Ware zu reklamieren und Schadensersatz zu fordern. Ob ich meine Rechtsschutzversicherung nutzen muss?

Wie die Geschichte weiterging lest ihr drunter als Kommentare!

Plötzlich und völlig unerwartet sind absolut seriöse Zeugen aufgetaucht! Damit steigen meine Chancen, Recht zu bekommen …

Es ist fast nicht zu glauben, was Menschen während eines Bauvorhabens bzw. Immobilien(ver)kaufs so tun! Und ich frage mich, was ich damit nun anfange – stelle ich Strafanzeigen?

  • Bekannte Mängel (nachweisbar!) verschwiegen zu haben, ist Betrug und damit eine Straftat.
  • Jemanden drohen, etwas in Rechnung zu stellen, was nicht getan wurde um was anderes zu erpressen: ist eine Straftat.
  • Jemanden verleugnen und den Ruf soweit zu schädigen, dass die Kreditwürdigkeit darunter leidet, ist strafbar!
  • Und begeht ein Banker eine Straftat, wenn er lügt und mit Absicht einen Antrag solange hinauszögert, bis gesetzliche Änderungen eingetreten sind, die für den Kunden negative Auswirkungen hat?

In 2016 werde ich noch nachfinanzieren und wegen der unerwarteten Schäden beide Dächer neu decken lassen müssen. Ein erheblicher finanzieller Aufwand, mit dem ich nicht gerecht hatte …

Aber Innen ist sogut wie alles fertig; wenn auch noch ein paar kleine Restarbeiten liegen geblieben sind. Wir haben uns längst eingelebt und fühlen uns wohl. Von den Strapazen und „NervenSachen“ habe ich mich jetzt auch erholen können …

Ich bin echt froh, all das geschafft zu haben!

Den Umständen geschuldet, habe ich zudem einige „typische Männerarbeiten“ gelernt 🙂 Selbst war ich Planer, Manager und Troubleshooter, Einkäufer sowie Handwerker – ich habe teilweise selbst Verputzt, Wände gestrichen (das mache ich gerne und schon lange), gebohrt, gesägt, Fußboden verlegt und weiß ich nicht was alles.

Gehasst habe ich insbesondere die Kappsäge – ein mordsmässiges Werkzeug zum Leisten schneiden, etc.

Dankbar bin ich allen freiwilligen Helfern!!! (z.B. meinem Bruder, dem Tischler)  und natürlich den eingekauften Fachhandwerkern (Elektriker, Dachdecker, Heizungs- und Sanitärfachleuten, der Küchenfirma, sowie meinem Fliesenleger und Mann für viele Kleinigkeiten).

Ich denke, das Ergebnis kann sich soweit schon mal sehen lassen!

Irgendwann in 2016, wenn ich wieder die Nerven und das Geld dafür übrig habe, wird der Rest gemacht. Vor allem die Außenanlagen inkl. Fassade und Dächer.

haus

Meine Lieblingsecke – das Wohnzimmer mit Kamin

haus

und die Essecke dazu

der Flur in kreativ anstatt dunkel

haus

das Gäste-WC: hier muss noch nachgearbeitet werden

haus

die rechte Seite meiner Küche – die Küchenrückwand fehlt noch.

haus

Küche rechts – zumindest ein Teil davon

haus

der Weg nach oben – die Bildergalerie wird auch noch erweitert

haus

das Highlight im Flur ist die Lichtkuppel

ein traumhaft sonniges Kinderzimmer ist es geworden – in Mädchenfarben, aber wie immer chaotisch …

 

 

haus

unser neues Bad – von mir selbst verputzt, zwischendurch mit kleinem Drama …

Ein Bild von meinem Schlafzimmer lasse ich weg – das waren so schon genug persönliche Einblicke 🙂

 

Vorher sah es übrigens so aus … (Link)

Ich brauche jetzt mal Meinungen und Rat!

Sachstand: Es wurden Leckagen auf meinem Anbaudach vermeitlich mit Bitumenmasse abgedichtet. JETZT ist es aber schlimmer als vorher, denn nun tropft kein Regenwasser mehr durch sichtbare Leckagen, sondern das gesamte Gebäude ist nass (klitschnass) – die Wände, die Decke, der Boden.

Dachdeckerei und ich vermuten verschiedenes – was könnte richtig sein oder kennt Ihr eine andere Möglichkeit?

Vermutungen:

  • Bitumenmasse ist schmierig durch das Regenwasser belegt (nach 1 Tag?), daher die Verfärbung (Wasseraustritt hat dann nichts damit zu tun)
  • falsches Material
  • Materialmangel bzw. falsch verarbeitet
  • neuer Ansatz: Bitumenmasse emulgierte, womit auch immer und ist deshalb nicht dicht – Wasser dringt durch
  • neuer Ansatz: Es wurde Kaltbitumenmasse /-spachtel verwendet, die zufrüh durch Regen nass und dadurch nicht fest wurde.

Fakt ist: Vorher gab es diese Problematik nicht. Woran könnte es das am ehesten liegen? Gibt es ggf einen ganz anderen Grund?

Fotos:

Der gesamte Anbau (Freisitz) ist richtig nass ...

Der gesamte Anbau (Freisitz) ist richtig nass …

Die hellen Streifen sind die neue Abdichtung ...

Die hellen Streifen sind die neue Abdichtung …

Mit gutem Gefühl habe ich dem aktuellen Wetterstatus entgegengesehen. Es ist ja alles repariert! Der Dachdecker hat mir gesagt, dass wäre zwar jetzt nur eine Notinstandsetzung der Leckagen gewesen, aber ich hätte erst einmal Ruhe.

Ruhe? Es regnet und mein Haus ist wieder nass! Alle Dach- und Zwischenraum-Abdichtungsarbeiten haben nichts gebracht! NICHTS! Es ist sogar schlimmer!

Der unsachgemässe Wassereintritt im Fenstersturz des Wohnzimmers ist wieder da! Das Bild ist das gleiche. Es ist schlimmer, weil mittlerweile der Fußboden darunter verlegt ist.

Fakt ist: Die Dachdecker haben 2 Reparaturen durchgeführt, die die Ursachen dafür gewesen sein sollen. 2 Reparturen von jeweils mehreren hundert Euro – und … Es hat nichts gebracht.

Die Dachdecker haben die falschen Reparaturen am Haupthaus durchgeführt.

Das das überhaupt so gekommen ist, liegt mit daran, dass die R+V Versicherung (Wohngebäudeversicherung) auf das Angebot für die Leckage-Ortung NICHT reagiert hat bzw. meinte, ihre Ansprechpartnerin wäre noch die Immobilienverkäuferin und die müsse sich kümmern.

Hat die aber nicht. Weder die Immobilienverkäuferin hat irgendwas getan, noch die R+V. Da die Leckage-Ortung nicht durchgeführt wurde, hat der Dachdecker halt instandgesetzt, was er für die Ursache hielt.

So weit ich weiß, ist das Haus seit mehr als 30 Jahren bei der R+V versichert. Und dann diese Ignoranz!

Die Dachdecker haben aber anscheinend noch mehr Mist gemacht:

Die haben die – von der Verkäuferin verschwiegenen Mängel – in den Bitumenbahnen auf dem Anbaudach geschlossen. Das ziemlich offensichtlich falsch:

Der ganze Anbau ist jetzt nass!

Die Wände, die Decke. Gestern dachte ich, ich bilde mir das ein. Aber heute war klar zu sehen: Die Anbauwände schimmern hellgrün. Ich ging raus und fühlte … Alles ist klatschnass! Richtig nass!

Wie kann das sein???

Ich habe die wage Vermutung, dass bei der Leckageabdichtung das falsche Material genutzt wurde. Das denke ich, weil die Schweißnähte hell leuchten UND wirklich das ganze Gebäude durchddringend nass ist. Auf dem Hauptdach wurde mit Teer abgedichtet. Der ist schwarz. Nun sollte man ja meinen, auf den Anbau wurde auch mit Teer abgedichtet. Das vermutlich aber nicht, da die Nähte fast weiß sind.

Die Dachdecker-Firma ist das ganze Wochenende auf einem Firmenausflug … Hoffentlich haben die eine gute Betriebshaftplichtversicherung, die besser ist als die R+V.

Mehr Schaden durch die R+V im Bad

Neben o.g. Wasserdramen hatte ich noch einen kleinen im Badezimmer. Dort drangt im Dachbereich durch ein Lüftungsrohr etwas Kondenswasser ein. Dank des Materials, dass ich für Decke und Wände benutzt habe, trocknete das täglich wieder ab. Der R+V Versicherung meldete ich das Problem und legte einen Kostenvoranschlag vor – so, wie das wünschten.

Die Ursache ist ein defektes Lüftungsrohr, das vom Dach aus zugänglich ist. Genannt „Lüfter“. Die Versicherung meldete sich erst zwei Wochen später – mit einer Frage an die Dachdecker! Die wurde am gleichen Tag beantwortet. Wenige Tage schrieb ich denen noch, das müsste vorm nächsten Regen repariert werden und es werde Zeit, dass sie antworten.

Nichts. Keine Antwort. Wozu verlangen die einen KVA, wenn sie eh nicht antworten?? Der Schaden ist jetzt durch die Warterei auf die R+V nur größer geworden!

Anfangs trocknete alles immer wieder ab. Jetzt ist mittlerweile der Putz gebrochen und die Farbe ausgewaschen. Das wird von alleine nie wieder!

Und schuld ist ganz allein die R+V! Mittwoch habe ich vom Dachdecker das Lüftungsrohr reparieren lassen – ansonsten hätte ich jetzt wohl ein weiteres Regenproblem. Denn der Lüfter war von Dachseite aus auch nicht richtig abgedichtet.

Das ganze Dach macht den Eindruck, als hätte das jemand privat – ohne Sachkenntnis – selbst gedeckt!

Es ist echt unglaublich, was hier passiert!

  • Die Immobilienverkäuferin hat mir – wie bekannt – die Mängel verschwiegen.
  • Die Versicherung hat Ihren Teil zu der neuen Situation beigetragen, denn die haben ja der Leckage-Ortung nicht zugestimmt bzw. es Unterlassen, bei der Schadensuche und -behebung zu helfen.
  • Und die Dachdeckerei hat alles Mögliche getan, aber die Ursache nicht behoben und es vielleicht sogar noch schlimmer gemacht (Anbau).

Alleine die Haltung und Arbeitsweise der beteiligten Personen ist ein Grund zum Auswandern!

Bei der R + V ist so ein Ablauf übrigens wohl üblich – laut diverser Bewertungen im Internet.

Wären alle ehrlich und würden gute Arbeit leisten, dann ich hätte ich jetzt keine Probleme und könnte endlich wieder in Ruhe arbeiten!

Diese Leute schaden mir – massiv!

Alleine, dass ich wegen der Sorgen mitten in der Nacht wach bin und mir dann der Schlaf fehlt, um arbeitsfähig zu sein, ist schon Schaden genug! Das ich viel Geld investiert und ganz viel fürs Haus gearbeitet habe, sei nur am Rande erwähnt …

Er brennt!

Unser Kaminofen wurde heute eingebaut – das ging schneller, sauberer und leiser als ich gedacht habe. Der Schornsteinfeger war auch direkt wieder da und hat die Installation für gut befunden (und meine Tochter in die Nutzung eingewiesen, denn ich war mal wieder im Baumarkt …).

Wir freuen uns riesig, nun die letzte „große Baustelle“ erledigt zu haben. Bis ich mich endlich wieder entspannen kann, vergehen wohl noch ein paar Tage – es sind noch „Millionen“ Kleinigkeiten zu tun – aber soweit haben wir es geschafft.

Drückt uns die Daumen, dass der Regen jetzt draußen bleibt und die Dachdecker von Beitel & Kolbe bei ihrer „Not-OP“ die Leckagen geschlossen haben!

WP_20151014_17_41_41_Pro

Eine Woche war ich offline – mal wieder. Die Telekomleitungen haben mich eine Woche lang vom Rest der Welt abgeschnitten. Kein Telefon. Kein Fax. Keine eMails – kein Internet!

Heute mittag war ein Techniker hier, der den Anschluss endlich instandsetzen konnte. Aber meine Bitte im Nachgang lehnte er ab. Ich bat ihn darum, mir eben ein anderes Kabel an die Dose zu schließen (das halt durch Kabelschächte läuft, anstatt frei im Raum zu hängen), was er innerhalb von Sekunden erledigen hätte können.

SEKUNDEN – aber er tat es nicht. Damit ist die Telekom wohl Weltklassesieger in Sachen „schlechter Service“ …

Während ich heute morgen auf den Telekom-Techniker wartete, habe ich im Gäste-WC die Reste meines Designbodens verlegt (die reklamierten Dielen mit den Farbflecken drauf. In dem kleinen Bad fallen die nicht auf!). Die hellblauen Fliesen an der Wand sind übrigens das letzte Überbleibsel aus dem alten Hausbestand – die bleiben erstmal.

8.45 Uhr (die Fliesen hatte ich schon Tag vorher mit Fließspachtel ausgeglichen)

8.45 Uhr (die Fliesen hatte ich schon Tage vorher mit Fließspachtel ausgeglichen)

10.15 Uhr - mit Dampfsperre und Trittschalldämmung ausgelegt und 1/3 der Dielen

10.15 Uhr – mit Dampfsperre und Trittschalldämmung ausgelegt und 1/3 der Dielen

11:15 Uhr - fertig! Dieser Teil war wegen des Beschnitts an Rohren und Türrahmen der schwierge Teil.

11:15 Uhr – fertig! Dieser Teil war wegen des Beschnitts an Rohren und Türrahmen der schwierge Teil.

In der Küche habe ich meinen Bio-Designboden übrigens auch alleine verlegt – am Samstag!

WP_20151010_17_38_27_Pro