Wer und was bin ich eigentlich?

Parallel zu dieser Ausführung solltest Du unbedingt auch auf die Presseseite schauen. Dort stehen Artikel über meine Wirken von 1996 bis heute (2023). Es war für mich selbst spannend, die alten Beiträge (und es sind längst nicht alle) zusammen zu tragen und hier hochzuladen (im Jan. 2023).

Aktuell:

In den letzten Jahren war und bin als Referentin & Projektleiterin im digitalen Umfeld tätig (siehe Media4Schools.de), entwickle und realisiere Ideen, Konzepte & Weiterbildungs-Angebote sowie Websites & Content (siehe tiefenschaerfe.de). Breitgefächertes Know-how und langjährige Erfahrungen (seit 1996) in der IT- & Medien-Branche befähigen mich dazu. Außerdem bin ich Autorin sowie Vorsitzende meines Vereins sii-kids & -talents e.V.

Einige meiner Projekte im Bildungsumfeld sind auf landes- sowie bundesweiter Ebene ausgezeichnet worden (u.a. 3 Nachhaltigkeits-Preise für 2 verschiedene Projekte. Und: die von mir geführte Online-SZ erkant.de wurde 2 Jahre auf Bundesebene die Beste; andere Projekte (deren Konzepte ich entwickelte und umsetzte) sind gefördert worden (u.a. mit öffentlichen Mitteln).

Volle Power als “richtige” Unternehmerin.

1996 entwickelte ich das Geschäftsmodell “IT-Freelancer-Vermittlung” mit offenen Buchungssystem, gründete unter dem (Wortmarken-) Namen “jobhopper” meine Firma und war damit, zeitweise als Franchise-Geber, 20 Jahre am Markt tätig. Doch das ist Geschichte.

Kreativität ist meine Kernkompetenz und Nachhaltigkeit mein Anliegen.

Tatsächlich bin ich wohl ein Allrounder mit vielen Facetten, der breitgefächerte, verschiedenste Kenntnisse aus mehreren Geschäftsbereichen hat und diese miteinander verbindet. Entsprechend liebe ich Projektarbeit mit neuen Herausforderungen, das Schreiben von Content (zu unterschiedlichsten Themen) und lebe erst so richtig auf, wenn ich neue Ideen sowie Konzepte entwickeln und neue Vorhaben initiieren kann!


Mehr dazu? Die Geschichte?

Selten spreche ich über all das, was ich bewegt habe – als Selbständige, Mutter und Vereinsvorstand – vielleicht wird es dafür endlich Zeit? Bis 12/22 schrieb ich auf keine meiner Homepages “bekannt aus TV und Printmedien” (obwohl ich das könnte, seit mehr als 25 Jahren, zuletzt auf dem NDR) – jetzt in 1/23 tue ich es endlich. Siehe Presseseite.

Hinfallen, Aufstehen, Weitermachen? Meine hohe Leistungsfähigkeit, Kreativität und Lösungskompetenz ermöglichen mir, Ideen zu entwickeln und Krisen zu überstehen! Ich bin:

  • Gründerin während des New Economy Hypes der 90er Jahre in der IT-Branche gewesen
  • Entwicklerin der Vertragsstruktur des heute so genannten Open-Book-Systems – meine Agentur galt dadurch als die ehrlichste und fairste am Markt.
  • Erfinderin des Begriffes “Jobhopper” – dies war 10 Jahre lang meine Wortmarke (DPMA); jetzt steht jobhopper im Duden und wird gleichgesetzt mit “Jobnomade”. Auf Wikipedia steht, das wären Personen, die von einem Job zum nächsten springen. Genau das war 1996 meine Erklärung!
  • Weiterhin bin ich die Entwicklerin der “Gehalt vs. Honorar-Berechnung” (GvH-Berechnung, siehe Buchbeitrag auf Seite 169), womit Freiberufler ihr Honorar auf Basis von Angestelltengehältern berechnen können, was für jedermann nachvollziehbar ist und sogar von Behörden benutzt wird.
  • Viele Jahre lang war ich durch und durch Unternehmerin; hatte eine IT-Freiberufler-Vermittlungsagentur, welche zum Franchise-System wurde. Meine Firma (von der ich als Franchisegeberin der Kopf war) hatte 9 Niederlassungen in Deutschland.
  • Bevor meine Firma in eine GmbH umgewandelt wurde (mein 1. großer Fehler: einen Partner in die Firma zu lassen, der sich später als Betrüger herausstellte), war ich bereits als Einzelunternehmerin (jobhopper e.K.):
    • IBM-Business-Partner (der Vertrag war in Business-Englisch und so dick wie ein Buch – ich habe ihn unterschrieben, ohne ihn zu lesen)
    • T-Systems (Telekom) und u.a. bei Dräger (sowie diversen großen Versicherungen) als Lieferant gelistet. Solange bis es beispielsweise bei der Telekom “Prozessoptimierungen” gab, was u.a. dazu führte, dass Lieferanten mindestens 50 Angestellte haben mussten – wir hatten aber nur ein kleines Team plus Freiberufler, diese galten aber nicht.

Als ich die Jobhopper-Agentur 1996 gründete, war freiberufliche Mitarbeit in Deutschland kaum bekannt und das Wort “Freelancer” noch erklärungsbedürftig – mein Team und ich leisteten Pionier-Arbeit! Tatsächlich hatten einige Herren bei einer großen Versicherung mich mal gefragt, ob die Muttergesellschaft meiner Firma im Silicon Valley in Kalifornien sitzen würde – lach … nein, ich war die “Mutter” und ein Dorfkind aus SH.

Mit meiner Firma durchlebte ich eine Reihe von nationalen und weltweiten Krisen!

  • Die Einführung des Scheinselbständigen-Gesetzes Anfang 1999 führte fast zum Todestoß für unser Business.
  • Auch die DotCom-Blase 2001 mit Hightech-Krise 2002/03 betraf einige Kunden, damit auch uns.
  • 9/11 – der Terroranschlag am 11. September 2001 in NewYork schadete allen;
  • 2007 die Banken– bzw. infolge Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 – das waren aber für meine Firma und mich die besten Jahre (wenig Arbeit, viel Geld)!
  • danach die Euro-Schulden-Krise, die 2010 in Griechenland ausgelöst wurde und bis 2012/2013 Europa belastete,
  • währenddessen und danach gab es privat komplizierte Jahre.

All das Genannte brachte meine Firma nicht zu Fall, aber immer wieder zum Straucheln. In der Summe brachte sie und mich anderes zu Fall – leider begegnete ich einigen Betrügern, welche meiner Firma die Substanz und das gute Image raubten … Ein ganzes Buch kann ich über Betrüger schreiben!

Bis 2010 lief es erstaunlich gut; die Doppelbelastung (selbständig und alleinerziehend) war auszuhalten. Aber das änderte sich mit der Einschulung meiner Tochter …

Ständig nur in Arbeit (70-80 Stunden/Woche) war ich bereits zu Zeiten des Franchise-Systems, um den Jahrtausendwechsel herum gewesen. Aber erst 10 Jahre später, ab 2010, wurden meine Burnout-Symptome immer schlimmer (Tinnitus und so), wodurch ich kaum fähig war, meiner Selbständigkeit weiter nachzugehen. Der Stress hatte allerdings auch viel mit dem Schuldrama meiner hochbegabten Tochter zu tun …  2012? Burnout, krank. 2013 Umzug von Großhansdorf nach Reinfeld. 2014? Non-Profit-Engagement und auf der Suche. 2015: Hauskauf. Mit meinen letzten Rücklagen aus dem ehemaligen gutem Business kaufte ich ein altes Haus und renovierte es (siehe Bautagebuch). 2016 war die Luft komplett raus …

Und dann … rückte mir noch das ULD, das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz von SH, auf die Pelle. Dieses zwang mich, meine Freiberufler-Datenbank zu schließen!

Dies aus dem einzigen Grund, dass die FB-Datenbank-Anwendung keine automatische Funktion hatte, um alle Kontakte, die länger als drei Jahre nicht upgedatet wurden, abzufragen und ggf. zu löschen. Händisch wäre das bei so vielen tausend Datensätzen unmöglich; Geld, um das einen Programmierer automatisieren zu lassen, hatte ich nicht mehr. Damit war die “jobhopper Agentur” tot, ruiniert von den Behörden!


Infolge trage ich nun schon viele Jahre das “Unternehmer-Gen” wenig genutzt in mir herum, laviere seit 2017 als Freiberuflerin und Vereinsvorstand (seit 2014) durch die Welt – genauer: vom Homeoffice aus durch die digitale Welt! Mehr dazu steht einleitend oben.

Corona? Ukraine-Krieg? Wer so krisenerfahren ist wie ich, ist oft zwar tief berührt wegen des Leids anderer Menschen (und Tiere), aber verliert nicht den Kopf, sondern sucht nach Lösungen, die helfen könnten und muss sich stets selbst ein weiteres Mal neu erfinden … Das ist anstrengend; sehr sogar.

In den ersten Monaten der Corona-Pandemie waren alle meine Aufträge storniert und geplante Projekte abgesagt worden (alle!). Damit ich nicht tatenlos “verrückt” werde, war ich fast täglich als Lebensmittelretterin und -verteilerin unterwegs. Im Sommer 2020 war ich dann die erste Referentin in Schleswig-Holstein, welche Lehrkräften zeigte, wie Videokonferenzen mit BigBluebutton gehen! Danach digitalisierte ich nach und nach alle meine Workshops – was natürlich niemand bezahlt, aber auf Dauer natürlich nutzt – insbesondere Lehrkräften und Schüler:innen.

Gerade wieder berappelt, begann der Ukraine-Krieg – schlimm, es hat mich wirklich stark betroffen gemacht, was da passierte; was Frauen und Kinder erleben mussten. Natürlich suchte ich wieder nach Lösungen… vermittelte erst Unterkünfte (Vereinsprojekt) und setzte dann ein Gemeinschafts-Schülerzeitungs-Projekt (vom DSEE gefördert) um – so konnte ich durch informieren, netzwerken und geben von Workshops helfen – siehe Ukraine-Bulletin.

2023? Meine Tochter ist jetzt 18 und in der Oberstufe (Profil IT & Medien) auf einem guten Weg. Ein Studium oder was auch immer sie sich als Berufsausbildung wünscht, möchte ich ihr unbedingt ermöglichen! Was ich in all den Jahren als Privatperson und Mutter erlebt habe? Auch darüber kann ich ein Buch schreiben, habe ich sogar – aber nicht veröffentlicht.

Das Kind ist erwachsen und ich möchte mein UnternehmerGen endlich wieder ausleben! Mal sehen, was kommt.